Mein Werdegang beruflich begann technisch kreativ, wandelte sich langsam in naturgebunden spirituell esoterisch kreativ, nahm dann das in physisch geistig existenziell kreative Richtung, wo es kreativ sich immer noch weiterentwickelt.

Am weitesten ausgelassen, in Konzentration, in hingebungsvoller spiritueller Einzigartigkeit, war meine Zeit als Meditationslehrer, wo ich in jeder Hinsicht versuchte, von jeglicher Versuchung unerreichbar zu sein. Darin war ich sicher jahrelang recht erfolgreich, jedoch Wege zur finanziellen Überlebenskunst wurden dann wichtiger.

Bezogen auf den Link  ganz unten auf dieser Seite:    meine Bodyworks-Praxis, welche ich seit 1990 mit Herzblut führen darf.

Dieser Beruf, als Körper-, Mind- und Seelentherapeut hat mich immer erfüllt mit Freude und Dankbarkeit, es ist ein Geschenk des Lebens und erlaubt mir, immer wieder meine Grenzen und Unvollkommenheiten zu bearbeiten, im gleichen Zeitraum, wo es meinen Klienten um das Gleiche geht, auch wenn der Ausgangspunkt vielleicht ein Schmerz, eine Verspannung, eine Erkrankung, eine Todesangst, eine Operation, ein  Unfall, eine Depression, Burn-out, Stress, Liebesverlust oder sonst etwas war.

Ursprünglich hats mit Heilen begonnen, als ich bemerkt habe, dass es Leuten besser ging, nachdem ich mich berührend oder nicht, mich mit ihren Gebresten, Krankheiten oder sonstigen Problemen beschäftigt habe und ich auch entdeckt habe, dass das auch mir gut tut. Dann habe ich mich vertieft damit befasst, mich auch medial ausbilden lassen, eine Heiler-Schule in England besucht. Es kamen immer andere Kurse und Ausbildungen dazu. Erst die Fussreflexzonen-Massage, dann klassische Massage, Lymphdrainage, in Indien, Thailand, Indonesien und Bali ganz verschiedene Massagearten, in Japan neben Shiatsu und Akupressur auch sehr unterschiedliche, fantastische Heilmethoden. 

Dann kam ich in England inKontakt mit Craniosacraler Osteopathie, durfte eine Osteopathie-Lehrerin assistieren. In meiner Polarity Ausbildung wieder in der Schweiz wurde die Craniosacral-Therapie wieder vertieft, worauf ich mich zum Craniosacral Therapeuten in England weiterbildete. Gleichzeitig entstand das biodynamische System, welches durch Franklin Sills in diese Ausbildung floss. Diese Therapie ist so feinfühlig essenziell Teil allen Lebens, dass keine körperliche Behandlung ohne deren Anwendung sein darf.

Gleichzeitig durfte ich die PolarityTherapie kennenlernen, welche auf faszinierende Arten und Weisen den Menschen auf allen Ebenen abholt und über grundlegende Fundamente und Essenzen von allen grossen medizinischen Kultur-Richtungen verfügt und diese auf wirksame Weise anwendbar macht. Diese Ausbildung ergab dann mein erstes "richtiges" Therapie-Diplom.

Es kamen noch weitere Ausbildungen dazu, wie °NLP-Master;  eben, das °biodynamische Craniosacral-Diplom inkl. mein Diplom-Buch über das Craniale Nervensystem;  verschiedene °Hypnose Therapien; °Psychologie, mit Anthroposophischer Erweiterung;  °Naturheilkunde, (speziell in Orthomolekular Medizin, Ernährung, Auslaufverfahren),  Manuelle Therapien; °Trauma-Therapie  und Unmengen von Weiterbildungen in vielseitigsten medizinischen, psychologischen, musikalischen, spirituellen Bereichen. 

Bei Interesse kannst du mehr erfahren auf >bodyworks.ch<.

(Beim Stimmentanz ist das 'Du' normal, in der Praxis beginnts meist mit 'Sie'.)

Mein erster Stimm- und Gesang Lehrer war ein Bernhard Henking, zu seiner Zeit ein bekannter und beliebter Chorleiter.   Anfangs 5jährig, wollte ich meine Mutter zu den Chorproben begleiten und begann dabei mitzusingen.  Seither war ich in so verschiedenen Chören und Gruppen in klassischem Gesang, in Pop-, Jazz-, Gegorianik-, Opern-, Sprech-, Mantra-, Gospel-, Folk- und Weltmusik-, Oberton- und Jodel-Chören, dass ich die Namen der meisten Lehrer und Leiter im Moment nicht aufführen werde.

Die stärksten Impulse zum improvisieren begannen zu einer Zeit, als ich 2Jahre zwischen Australien, Japan  und NeuSeeLand pendelte, immer von einer WinterSaison zur anderen. Ich war damals als Skilehrer tätig und in Japan gab es wöchentlich ein TeamTreffen zum zusammen Sake trinken und zu singen. Natürlich wurde ich, als einziger Ausländer immer wieder aufgefordert, meine Darbietungen zu bringen, was bei meinen Kollegen sehr beliebt wurde. Da ich im Singen immer Mühe hatte, ohne Vorgaben exakteTexte und Melodien zu produzieren, fand ich, da niemand Texte verstand oder die 'richtigen' Melodien kannte, dass ich befreiend irgend etwas hinträllern konnte. Speziell die Jodel waren verlangt, darum entwickelte ich mein eigenes, improvisiertes Jodeln. Mit der Zeit fand ich diese freie Art, aus dem Nichts ungehemmt der Stimme freien Lauf zu geben, sehr beglückend und befreiend. In Australien war dann ein guter österreichischer Jodlerkollege mit dem wir zusammen jodelnd die Skipisten runterfuhren.

Seit 1991 begann ich, im Bündnerland wohnend, meine ersten Stimm-Improvisations-Gruppen anzuleiten. Mein erstes Plakat war noch farbig bemalt, hat richtig schön ausgesehen, ist leider nicht mehr vorhanden. Später hat es dann folgendermassen ausgesehen:

Damals gab es solche Workshops noch nirgends. Darum fühlte ich mich frei, mit allen möglichen Elementen zu experimentieren. So entstanden alle möglichen Gebilde wie zB TonTheater und StimmChorGebilde, welche man öffentlich hätte aufführen können. Doch in der Improvisation ist der Spass eigentlich, etwas Spezielles entstehen zu lassen und dann wieder neu etwas kommen und wieder gehen zu lassen.

Eigentlich können all diese Titel auf diesem Plakat immer noch gelten. Das Prinzip ist in sich ziemlich gleich geblieben.

Und doch ist das Treffen jedesmal neu und meist wieder ganz anders. Die jeweiligen Themen können spontan entstehen, geplant, erwartet, verlangt oder aus der jeweiligen Gruppe heraus. Aus etwas voll schrägen können neue Aspekte auftauchen, welche das Repertoire der Stimm- Ausübung erweitert...

Darum bist du immer willkommen und frei zu kommen, auch ohne Anmeldung und ohne jegliche Bedingungen oder Voraussetzungen, ausser deinem Interesse, etwas anderes, neues, an dir und mit anderen Mitspielenden kennenzulernen oder zu vertiefen.

Und ich freue mich jedesmal auf die treuen Wiederkommenden, auf die Anspruchsvollen, die Neuen, die Mutigen, die Neugierigen...

Und ich danke für dein Interesse bis dahin